Das EAC ist in Vorbereitung einer „Open-Access“ Zeitschrift mit dem Titel „Journal of Ethics in Antiquity and Christianity (JEAC)“, die voraussichtlich mit der ersten Ausgabe im Jahr 2019 an dieser Stelle an die Öffentlichkeit treten wird.

Die Open Access Zeitschrift „Journal for Ethics in Antiquity and Christianity (JEAC)“ etabliert einen Dialog zwischen exegetischen und patristischen Beiträgen mit philosophischen und systematisch-theologischen Ansätzen zu gegenwartsrelevanten ethischen Fragestellungen und bringt damit die ethischen Dimensionen antiker Texte in die gegenwärtigen Ethikdiskurse ein. Ethische Frage­stellungen ziehen sich nicht nur gegenwärtig quer durch die verschiedenen Wissenschaften, sondern waren bereits in der Antike in vielen Kontexten präsent. Die Art der Bearbeitung ethischer Thematiken in Texten der Antike erbringt für die Gegenwart weit über das Verständnis der eigenen Tradition hinaus methodische und inhaltliche Impulse. Es wird aber weder den Texten noch dem gegenwärtigen Diskurs gerecht, wenn der Beitrag der antiken Texte nur in Form von einzelnen Argumenten oder Motiven aus der Vergangenheit in die Gegenwart übertragen wird. Es bedarf einer sorgfältigen Explikation der ethischen Dimensionen biblischer und außerbiblischer Texte aus ihren antiken Kontexten und Diskurskonstellationen heraus, um diese in ihnen angemessener Weise zur Sprache zu bringen.

Dieser Vielstimmigkeit der Zeiten und Disziplinen wird das „Journal for Ethics in Antiquity and Christianity“ durch die Vielfalt der vertretenen Fachdisziplinen und Textformen gerecht: Jede Ausgabe stellt zu einer spezifischen ethischen Fragestellung Artikel aus verschiedenen theologischen und nicht-theologischen Disziplinen mit einem Dialog zweiter konträrer Positionen, Miszellen und Rezensionen zusammen. Um die Ergebnisse für den ethischen Diskurs der Gegenwart in breitem Rahmen verfügbar zu machen, erscheint das Journal als Open Access-Veröffentlichung. Die Artikel werden auf Anfrage durch das Herausgebergremium in deutscher oder englischer Sprache verfasst und durchlaufen ein doppeltes Peer Review, das die Qualität und interdisziplinäre Verständlichkeit der Beiträge fördert.